Freitag, 2. April 2010

Drei Wochen voller Abenteuer

Hampi, es hoert einfach nicht auf schoen zu sein:








Das entspannte Huettenleben:




Mysore












Supercoole Raeder fuer 50 Euro


Krokodil bei der Bootsfahrt auf dem Fluss bei Mysore:


Madikeri, die Stadt im Dschungel








Kakkabe, aufwachen zu den Geraeuschen des Dschungels


Busreisen, anstrengend und schoen:





Ueberfahrt nach Cochin, Kerala:



Nach langer Funkstille jetzt mal wieder ein Lebenszeichen mit einer dicken Ladung Fotos. Gestern sind wir in Cochin an der Kueste angekommen. Ein kleines Staedtchen am Meer mit portugiesischem Flair. Viel Fischerei, Viele Touristen, Viele Ziegen und dennoch schoen ruhig.
Wir sassen noch vor einigen Tagen bei kuehler bergluft in einem kleinen staedtchen gelegen im dschungel an drei wunderschoenen berghaengen. nachts hoerte man die grillen zirpen, ein paarhunde bellten und vereinzelte regentroepfchen streiften die blaetter der mangobaeume und anderer tropischer pflanzen. madikeri, wir wohnten in einem kleinen einfamilienhaus bei sehr lieben leuten. In einem kleinen Haus im Garten unterhalb eines 80 Jahre alten Bauernhauses. Im Nebenraum unserer Huette lebt ein Deutsch-Indisches Paerchen als Dauergaeste. Sie haben gemeinsam ein ehrgeiziges und tolles Projekt: In den Bergen auf einem gekauften Grund inmitten eines Urwaldreservats wollen sie ein Eco-friendly Resort aufbauen, mit eigenem Haus und Gaestehaeusern und Zeltplatz. Wir haben die Baustelle besucht und danach noch eine Wanderung zum Fluss unternommen in dem man wunderbar baden kann und der Trinkwasser fuehrt. Es war traumhaft aber auch sehr aufregend, immerhin leben hier wilde Elefanten und andere Tiere. Unvorstellbar, dass nichtmal 40km von dort entfernt wilde Tiger durch die Waelder streifen. Ohne Zaun ohne Absperrung, einfach so. In der Naehe von Mysore haben wir in einen ganz normalen Fluss ein paar wilde Krokodile gesehen (siehe Foto). Muhahha unheimlich.
Dier letzten Tage in Hampi waren sehr entspannend. In unserer einfachen Lehmhuette direkt am Fluss mit wunderbarer Aussicht vor der Tuer haben wir uns sau wohl gefuehlt. Mit einem Dauergast in einer anderen Huette haben wir uns sehr gut verstanden. Wir haben gemeinsam ueber Feuer vor unseren Huetten gekocht und konnten danach in langen Gespraechen viel ueber die Region und die hinduistische Kultur erfahren, waehrend riesige Fledermaeuse ueber unseren koepfen ihre Runden drehten. Derf kommt seit 17 Jahren hierher und ist somit ein echter Insider. Ausserdem haben wir uns Fahrraeder gemietet und waren somit etwas flexibel was Ausfluege angeht.
Danch ging es nach Mysore, eine mittelgrosse sehr hektische Stadt. Hier waren wir im Zoo und in einem Vogelreservat (--> Krokodil) und haben uns den prunkvollen Palast angeschaut. Am Abend hat sich Jakob mit den Kindern des Chaiverkaeufers auf der Strasse vor unserem Hotel angefreundet und hatte viel Spass. Wahrendessen konnte Philip sich mit den Maennern austauschen, waehrend Alex sich mit den Kindern vergnuegte, denn leider sprechen viele Inderinnen kein Englisch, wenn sie ueberhaupt auf der Strasse zu sehen sind.
Nachdem wir mit mumbai,goa, hampi und mysore touristenzentren besucht haben wollten wir uns nun etwas freier machen. Am sonntag sind wir mit dem bus noch tiefer in wald nach Kakkabe gefahren, einem kleinen Dorf am Fusse einer der hoechsten Berge in der Region. Dort gibt es ein preiswertes sehr gutes gaestehaus, was von Dschungel umgeben ist. Nach einer Jeepfahrt ueber Schlammpisten kamen wir in ein wunderschoen gelegenes Resort mit freundlichen Besitzern. Das Essen gab es vor Ort, bio und unglaublich lecker. Leider hatte Alex einen Sonnenstich und wurde krank. Am Tag als es ihr wieder besser wurde es Philip nachdem Essen furchtbar schlecht und fast drei Tage unwohlsein mit Kopfschmerzen folgten. Leider waren wir gezwungen das Resort zu verlassen, weil die folgenden Tage ausgebucht waren und Philip hatte bei starken Kopfschmerzen im Bus auf einer 5-stuendigen Busfahrt ueber Buckelpisten keine Moeglichkeit sich zu erholen. Da kam uns das super teure Luxus-Beach-Resort in der Naehe von Calicut an der Kueste gerade Recht. Und auch Jakob hatte dort ein Tag Erbrechen und Durchfall, aber zum Glueck nichts ernstes bei keinem von uns Dreien. Gestern war das alles vergessen. Nach einer Zugfahrt, so wie man es sich von Indien vorstellt mal abgesehen von den Leuten die auf dem Zug sitzen -also total ueberfuellt- kamen wir nach kurzer Schiffueberfahrt in Fort-Cochin an. Dort geniessen wir jetzt ein paar Tage die Ruhe und die gediegene Atmosphaere. Und es geht alles wieder aufwaerts, waehrend wir uns in den naechsten zwei Wochen Richtung Sueden bewegen werden und Kerala weiter erkunden. Auf Bald, Eure drei Lieben.

Montag, 15. März 2010

Hampi - Tempel, Felsen, Reisfelder

Arambol Beach

Arambol Beach

Die Hauptstrasse in Arambol

Zugfahrt durch den Dschungel

Fenster offen - gute Luft und eine wundervolle Sicht!


hi ihr lieben,

nach einem kurzen aufenthalt in einem nicht erwaehnenswerten strand in goa (dont trust lonely planet), hatten wir wieder eine wundervolle zugfahrt nach hampi, in den bundesstaat karnataka. es ging vorbei an palmenwaeldern und huegelwaeldern (soo schee wie in italia!) bis wir am spaeten nachmittag in hospet ankamen. von da aus gings mit der rikscha ins sehr tempelreiche dorfchen hampi. auch hier sieht man ueberall touristen, sowohl auslaendische als auch indische aber die stimmung ist ziemlich entspannt.
die ersten zwei naechte verbrachten wir im dorfkern bei einer indischen familie die eins ihrer zimmer vermietete. zuzm fruehstuck gabs lecker idlis (ne art dal, also linsenkloesse) mit einer scharfen cashew-paste. der rest des hauses bestand aus einer kueche und einem raum in dem nichts war ausser waesche. mir is bis jetzt nicht klar wo die familie geschlafen hat. die tochter war super nett und wir erfuhren einiges ueber die jobsituation in indien (nicht gut! trotz uniabschluss). es lockte uns schnell auf die andere seite des felsigen flusses, weg von den menschen und laeden. die einheimischen rieten uns alle davon ab auf die gefuerchtete "other site" zu gehen, da es da "sehr gefaehrlich und monstermoskito verseucht" sei.. nun ja, uns wurde schnell klar, dass das reine propaganda ist um die leute und somit kunden im dorf zu halten. die andere seite ist traumhaft, wir haben reisfelder und riesen super felsformationen direkt vor der nase und eine einfache lehmhuette mit Strohdach in bobbyz guesthouse mit blick auf den fluss und die gahts und tempel von hampi. dazu zahlen wir nur 70 rupien (etwa 1,15 Euro) im vergleich zu den 250 Rupien in hampi-town.
wollen gleich mal ne tempeltour starten.

wir vermissen euch und die kuehle luft in deutschland...
liebste gruesse

Jakob findet ueberall neue Freunde...

Ausflug in die Felsen

Reisfelder

Der Blick von oben auf Hampi, diesseits des Flusses inmitten von Reisfeldern unsere Huette und jetzige Bleibe

Hampi Bazaar (Zentrum) in der Daemmerung

Am Fluss

Unsere "Faehre" - Der einzige Weg ans andere Flussufer

Donnerstag, 4. März 2010

Naechste Station Arambol, Goa

Hier noch drei Bilder aus Bombay:





Gestern frueh um kurz vor sieben ging's los. Mit dem Zug auf nach Goa. Die Zugfahrt war einfach Klasse wir alle konnten in dem dem komfortablen zug ein wenig schlafen (Class AC3 fuer 1500 Rupien, ca. 25 Euro) und gutes essen gab,s auch noch dazu und leckeren chai fuer umgerechnet 9 Cent... Das Zugpersonal muss hier schwer schaffen und es gibt klare Trennungen zwischen den die das Essen bringen und den Leuten die danach den Boden reinigen und sauber machen. Das merkt man auch daran wie sie behandelt werden von Einheimischen. Ein kleines Maedchen was im Gang spielte verspeerte einem Mitarbeiter des Reinigungspersonals den Weg, der fragte den Vater hoeflich, seine Tochter anzuweisen im Platz zu machen, der Vater aber verneinte. So musste er warten bis der Gang wider frei war...
Jetzt wohnen wir in einer liebevoll eingerichteten Bambushuette nicht weit vom Strand unter Palmen, die Nacht fuer 350 Rupien am Tag, das sind ca. 5 Euro. Es ist einfach traumhaft. Obwohl es hier schon sehr sehr touristisch ist. Man merkt den Einheimischen teilweise an, dass sie genervt sind, sie sind meist weitaus weniger freundlich als in Mumbai. Das "richtige" Indien werden wir hier zwar nicht kennen lernen, aber das kommt sicher noch frueh genug. Deashalb werden wir hier erstmal eine Woche relaxen und an dem tollen Strand Chai schluerfen...
Zugfahrt und schliesslich Goa...